KVA Genehmigungsbeschluss
| Allgemeines | |
|---|---|
| Offizieller Titel | Kehrichtverbrennungsanlage Genehmigungsbeschluss (Vertragsänderung über Abfallentsorgung, «Privatisierung» der KVA) |
| Abstimmungsdatum | 19.11.1995 |
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Anteil | 43.5% |
| Rechtsform | Fakultatives Referendum |
| Politikbereich |
Umwelt, Umwelt und Lebensraum |
| Beschreibung der Vorlage | Der Grossratsbeschluss betraf die Ausgliederung der Kehrichtabfuhr und der Kehrichtverbrennungsanlage aus der kantonalen Verwaltung an die Redag AG (Regionale Entsorgung Dreiländereck AG, vorher ProRheno AG). Der Kanton Basel-Stadt hätte an ihr einen 80%-Anteil gehabt. Die Regierung versprach sich von der Ausgliederung mehr Effizienz, eine Entlastung der Staatskasse und einen besseren Einbezug der Nachbarn, insbesondere Baselland und Landkreis Lörrach. Der Abstimmungskampf wurde zum heftigen Streit über den Sinn von Privatisierungen. Die Gegnerschaft behauptete u.a., dass der «Bebbisack» teurer und Riehen noch mehr durch Mülltransporte belastet würde. |
| Abstimmungstext | Link |
| Vorparlamentarische Phase | |
|---|---|
| Bericht des Regierungsrats | Link |
| Im Parlament | |
|---|---|
| Grossratsbeschluss | 29.06.1995 |
| Parlamentsberatung | Link |
| Position des Grossen Rates | Befürwortend (68 gegen 37) |
| Unterschriftensammlung | |
|---|---|
| Urheberschaft | SP und Gewerkschaften, VPOD |
| Abstimmungskampf | |
|---|---|
| Position des Regierungsrats | Befürwortend |
| Parteiparolen |
Ja: bürgerliche Parteien, DSP, Grüne Nein: SP, BastA, FraB |
| Parolen Weitere |
Ja: HKBB Nein: Komitee «gegen die Privatisierung der Kehrichtverbrennungsanlage und Kehrichtabfuhr», Gewerkschaften, VPOD, WWF |
| Abstimmung | |
|---|---|
| Abstimmungsergebnis | Abgelehnt |
| Ja-Stimmen | 19'562 |
| Nein-Stimmen | 25'375 |
| Stimmbeteiligung | 36.4% |
| Stimmberechtigte | 125'638 |
| Basler Stadtbuch |
Chronik |